Katja Frey und Eliana Perotti (Hg.) "Theoretikerinnen des Städtebaus"

Texte und Projekte für die Stadt Zürich, 2015, Dietrich Reimer Verlag GmbH, Berlin

Das Buch zeigt auf, dass die Planung von Städten, die bisher als Männerdomäne erschien, massgeblich auch von Theoretikerinnen des Städtebaus geprägt wurde. Im Klappentext wird darauf hingewiesen, dass zahlreiche Quellentexte aus dem 19.und 20. Jahrhundert die Teilnahme der Architektinnen und Planerinnen an städtebaulichen Diskursen und ihren Einsatz für einen fortschrittlichen, emanzipierten Städtebau dokumentieren. Ein Kapitel widmet sich explizit den Beiträgen von Schweizer Frauen zum Städtebau.

Im Vorwort zum Buch schreibt Beatrice Aebi, Präsidentin Netzwerk Frau und SIA: „Erstmals werden schriftliche Zeugnisse visionärer Denkerinnen, Entwerferinnen und Planerinnen publiziert, kommentiert und gewürdigt, weibliches Schaffen sichtbar gemacht und in den Vordergrund gestellt. Nicht dienstfertiges Wirken im Hintergrund, sondern selbstbewusstes Vortragen und Vertreten eigener Ideen als originäre Leistung Visibilität ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Berufslaufbahn.“